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Friedensfest in Cottbus

Am Weltfriedenstag sind zahlreiche Cottbuser dem Aufruf der DKP, von attac und den Friedensmahnwachen gefolgt und haben das Friedensfest unterstützt.

Zeitweise waren rund 70 Menschen vor Ort. Bei Kaffee, Kuchen und politsche Reden hatten sie die Möglichkeit, sich über die Aggression der NATO in der Welt auszutauschen. Die Vorsitzende der DKP Cottbus machte aber auf die Rolle Deutschlands aufmerksam. Auch die Bundesrepublik trage Verantwortung für zahlreiche Konflikte in der Welt, sagte sie. Dadurch würden Menschen zur Flucht gezwungen, und vor ihnen will sich Deutschland besonders abschotten.

Ein Vertreter der Friedensmahnwachen machte noch einmal deutlich, dass sich die vielen Kräfte, die sich für den Frieden und gegen imperialistische Kriege einsetzen, nicht länger spalten lassen sollten. Gerade die Mahnwachen-Bewegung erreiche viele Menschen, die noch nicht besonders politisiert sind, sich aber nach Antworten suchen. Gerade hier könne man sie erreichen.

Die örtliche Attac-Gruppe setze ein Stück im Aktionstheater um. Dieses thematisierte Flucht und Fluchtursachen: Deutschland ist einer der größten Waffenexporteure weltweit und trägt damit Verantwortung für kriegerische Auseinandersetzungen und der Flucht von Millionen Menschen. Schaffen sie es dann nach Europa oder gar nach Deutschland, werden  sie oftmals wie Ausgestoßene behandelt.

Die DKP-Gruppe Cottbus schätzt die Aktion als Erfolg ein. Die Teilnehmerzahl von bis zu 70 Menschen zeigt allerdings, dass noch ein weiter Weg vor uns liegt, um die Menschen für das Thema „Krieg und Frieden“ zu sensibilisieren. Aber ein weiterer Schritt wurde getan.

 

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